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Formen von Gewalt
Acht Formen im Überblick
Überblick
Gewalt tritt in unterschiedlichen Formen auf, die mehr oder weniger schnell bemerkt werden können. Mit dem Wissen über diese verschiedenen Formen lassen sich Warnzeichen frühzeitig erkennen und die Unterstützung von Betroffenen kann rascher beginnen.
Für nähere Informationen öffnen Sie bitte die jeweilige Klappe.
Sind Sie selbst von Gewalt betroffen? Hier finden Sie sofort Hilfe!
Hilfe holenAcht Formen von Gewalt
Gewalthandlungen zielen darauf ab, eine Person (andere oder sich selbst), Tiere oder Gegenstände zu schädigen bzw. wird deren Schädigung bewusst in Kauf genommen.
Gewalt wird meist physisch, psychisch, verbal oder digital ausgeübt und kann zu körperlichen und/oder seelischen Verletzungen führen.
Im Schulleben beobachten wir hauptsächlich die acht Gewaltformen, die wir im Folgenden kurz vorstellen. Meist treten die Gewaltformen in Kombination auf, zum Beispiel physisch und psychisch oder psychisch und digital.
Körperliche / Physische Gewalt
Unter körperlicher Gewalt versteht man alle Arten von absichtlichen körperlichen An- und Übergriffen sowie die Zerstörung des persönlichen Eigentums.
Beispiele:
- Schlagen (auch Ohrfeigen oder „Klapse“ sind Gewalt), Schütteln, Stoßen, Treten, Würgen, Zwicken, An-den-Haaren-Ziehen etc.
- Prügeln, Boxen
- Bewerfen, Verprügeln und Verletzen mit Gegenständen
- Gewaltsames Festhalten, Einsperren
- Verbrennen (mit heißem Wasser, Zigaretten etc.)
- Attacken mit Waffen
Warnzeichen – Woran Sie körperliche Gewalt erkennen können:
wiederholte Verletzungen ohne plausible Erklärung, plötzlicher Rückzug aus dem sozialen Umfeld, Angst/Panik vor bestimmten Personen oder Orten
Seelische / Psychische Gewalt
Zu dieser Gewaltform zählen alle Angriffe auf die Seele, auf die emotionale Stabilität und das Selbstwertgefühl einer Person.
Beispiele:
- Beleidigung, Abwertung, Demütigung
- Beschimpfen
- Andauerndes Kritisieren, Bloßstellen und Terrorisieren
- Drohung
- Bewusste Provokation, um bestimmte Reaktionen auszulösen
- Ignorieren, Ausschließen, Missachtung
- Spott, Sarkasmus, Ironie
- Bewusstes Ausnutzen einer Machtposition (Einbindung des Kindes in Paarkonflikte, Liebesentzug bei Fehlverhalten, Partnerersatz etc.)
- Soziale Isolation
- Einschüchterung
- Nichteinhalten von Vereinbarungen
- Verleumdung
- Stalking
Wiederholte bzw. anhaltende Ausübung von psychischer Gewalt kann dazu führen, dass das Kind sich ungeliebt, verängstigt oder wertlos fühlt, was Bindungsstörungen, Probleme mit dem Selbstwert und ein verstärktes Risiko für die Entwicklung von Süchten auslösen kann.
Warnzeichen – Woran Sie seelische Gewalt erkennen können:
Rückzug aus dem sozialen Umfeld, starke Stimmungsschwankungen, plötzliche Verhaltensveränderung, Schlafprobleme, psychosomatische Erkrankungen, sinkendes Selbstwertgefühl
Sexualisierte Gewalt
Sexualisierte Gewalt ist der Überbegriff für jede Form von sexuellen Handlungen und Übergriffen ohne Zustimmung oder gegen den Willen einer Person.
Im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen bedeutet das, dass ein:e Erwachsene:r oder ein:e überlegene:r Jugendliche:r seine Macht- oder Autoritätsposition oder ein Abhängigkeitsverhältnis ausnutzt, um seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei kommt es zum bewussten und absichtlichen Missbrauch – oft kombiniert mit Manipulation – eines bzw. einer Minderjährigen.
Für betroffene Kinder und Jugendliche ist es meist unmöglich, zu verstehen, was mit ihnen passiert. Da sie die Übergriffe nur schwer bis gar nicht einordnen können, fehlen ihnen oft Handlungsmöglichkeiten, um Hilfe zu erhalten.
Beispiele:
- Sexualisierte verbale Übergriffe (anzügliche Bemerkungen, Anspielungen, „Witze“ etc.)
- Sexuelle Belästigung
- Sexueller Missbrauch
- Jede Art des versuchten oder vollenden sexuellen Akts, auch ohne direkten Körperkontakt
- Zusenden /Verlangen von intimen Fotos
- Erzwungenes Ansehen von pornografischem Material bzw. Erstellen von pornografischem Material mit Fotos und Videos von Kindern und Jugendlichen
- Genitalverstümmelung
- Exhibitionismus
- Zwang zu sexuellen Handlungen am eigenen Körper oder am Körper einer anderen Person (weitere Betroffene, Täter:in etc.)
- Zwang zur Prostitution
- Vergewaltigung
Warnzeichen – Woran Sie sexualisierte Gewalt erkennen können:
plötzliche Verhaltensänderungen, Rückzug, Entwicklungsrückschritte (Bettnässen etc.), Angst-/Panikreaktion bei bestimmten Personen oder Orten, Leistungseinbrüche in der Schule, sexualisierte Sprache oder Handlungen bei Spielen, Vermeidung von Körperkontakt, altersuntypisches Wissen über Sexualität
Mediale und digitale Gewalt
Unter medialer und digitaler Gewalt versteht man Gewalt, die mithilfe von Medien oder digitalen Technologien ausgeübt wird, beispielsweise über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Online-Spiele.
Besonders belastend ist für Betroffene, dass digitale Inhalte sehr schnell sehr viele Menschen erreichen können. Da die Inhalte dauerhaft im Internet auffindbar bleiben, können sie immer wieder und zu jeder Zeit geteilt werden.
Da im Internet auch anonym oder mit Fake-Profilen agiert wird, sind hier viele Täter:innen besonders gewaltbereit. Für Betroffene ist nicht ersichtlich, mit wem sie kommunizieren, weshalb es wichtig ist, Kindern und Jugendlichen zu erklären, dass sich hinter einem vermeintlich Gleichaltrigen erwachsene Personen „verstecken“ können, die es bewusst darauf anlegen, mit ihnen in Kontakt zu treten.
Beispiele:
- Cybermobbing (wiederholtes Beleidigen, Demütigen oder Ausgrenzen)
- Drohungen
- Verbreiten von Lügen, Gerüchten oder intimen Geheimnissen
- Hass-Postings
- Veröffentlichen/Teilen von privaten Inhalten oder Fotos ohne Zustimmung
- Erstellen manipulierter Aufnahmen, um jemanden bloßzustellen
- Digitale Überwachung (Cyber-Stalking)
- Kontaktaufnahme mit Minderjährigen zur Anbahnung sexuellen Missbrauchs bzw. sexueller Handlungen (Cyber-Grooming)
- Filmen und Verbreiten von körperlichen Übergriffen (Happy Slapping)
Warnzeichen – Woran Sie digitale Gewalt erkennen können:
plötzliche Verhaltensänderungen, Rückzug aus dem sozialen Umfeld, Schlafprobleme, ungewohnte Traurigkeit, psychosomatische Erkrankungen, Leistungsabfall in der Schule
Vernachlässigung
Unter Vernachlässigung versteht man das andauernde oder wiederholte Versäumnis der Sorgeberechtigten, die grundlegenden Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen. Dazu gehört die mangelhafte Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygiene, Wohnraum, Bildung, medizinischer Behandlung, altersadäquater Aufsicht und emotionaler Zuwendung. Vernachlässigung stellt eine Form der Kindeswohlgefährdung und der Kindermisshandlung dar.
Beispiele für körperliche Vernachlässigung:
- Mangelnde Ernährung und/oder Flüssigkeitszufuhr
- Fehlen von gesunder Ernährung
- Fehlende Hygiene und Körperpflege
- Fehlende angemessene Kleidung (Größe, Witterung und Temperatur entsprechend)
- Schmutzige, kaputte Kleidung
- Fehlende medizinische und zahnärztliche Versorgung
- Gesundheitsgefährdende Wohnverhältnisse
Beispiele für emotionale/psychologische Vernachlässigung:
- Fehlen von altersentsprechender Beaufsichtigung
- Fehlende Zuwendung, Wertschätzung und Liebe
- Ignorieren kindlicher Bedürfnisse
- Mangelnde Aufmerksamkeit und Geborgenheit
- Fehlende emotionale Unterstützung
- Vorenthalten von Nähe und Kontakt
- Drängen in bestimmte Rollen (Partner-Ersatz, Verantwortung für depressiven oder suchtkranken Elternteil etc.)
- Unkontrollierter, nicht altersgerechter Zugang zu Medienkonsum
- Einschränkung der Selbstbestimmung und der gesunden Entwicklung des Kindes
- Fehlen von Schutz (Miterleben von häuslicher Gewalt und Sucht, fehlendes Eingreifen bei Problemen oder Gewalt etc.)
Beispiele für kognitive Vernachlässigung:
- Mangelnde Förderung der geistigen und intellektuellen Entwicklung
- Fehlende Unterstützung beim Lernen
- Mangelnde Reize oder Reizüberflutung
- Fehlende sprachliche und intellektuelle Anregung, fehlende Stimulation
- Vernachlässigung der Schulpflicht
- Ablehnen von pädagogischer Förderung
- Soziale Abschottung
Warnzeichen – Woran Sie Vernachlässigung erkennen können:
Mangelnde Körperhygiene, starker Hunger, fehlende Jause, unpassende Kleidung, autoaggressives Verhalten, mangelndes Selbstwertgefühl, Sprachprobleme, altersinadäquate Entwicklung
Finanzielle / ökonomische Gewalt
Finanzielle oder ökonomische Gewalt entsteht, wenn jemand finanzielle Ressourcen kontrolliert oder missbraucht und damit einer anderen Person direkt oder indirekt schadet.
Beispiele von finanzieller Gewalt:
- Wegnehmen von Ersparnissen, Taschengeld oder Geldgeschenken des Kindes
- Altersinadäquates Begrenzen der Verfügung über das eigene Geld
- Verkauf von Eigentum des Kindes als Strafe oder Druckmittel
- Druckaufbau: Du bekommst dein Taschengeld nur, wenn du ...
- Verweigern von Grundbedürfnissen (Lebensmittel, Kleidung, Schulmaterialien), obwohl Geld vorhanden ist
- Zwingen der Kinder, Geld zu verdienen (betteln, unangemessene Arbeiten) und es abzugeben
- Kontrolle über das Einkommen Jugendlicher
- Verbot, ein eigenes Konto zu haben
- Soziale Isolation des Kindes durch das Nicht-Ermöglichen der Teilnahme an schulischen Aktivitäten, Sport, Hobbys etc., obwohl finanzielle Mittel vorhanden sind.
Warnzeichen – Woran Sie finanzielle Gewalt erkennen können:
Beiträge werden nicht oder erst nach mehrmaliger Aufforderung bezahlt, wiederholtes Fehlen bei kostenpflichtigen Aktivitäten, soziale Isolation
Strukturelle Gewalt
Als strukturelle Gewalt wird die Benachteiligung von Menschen oder Gruppen bezeichnet, die aufgrund von gesellschaftlichen Bedingungen, Regeln und Machtverhältnissen nicht dieselben Möglichkeiten haben wie andere.
Diese Gewalt geht nicht von einer einzelnen Person aus, sondern entsteht durch gesellschaftliche Strukturen.
Beispiele:
- Schulische Angebote, an denen Kinder aus einkommensschwachen Familien nicht teilnehmen können
- Fehlende Barrierefreiheit
- Unterschiedliche Entlohnung nach Geschlechtern
- Zwei-Klassen-Medizin
- Diskriminierende Zugangsbedingungen bei Arbeit, Wohnen oder Bildung
Warnzeichen – Woran Sie strukturelle Gewalt erkennen können:
Rückzug, Scham/Frustration (z. B. weil eine Teilnahme nicht möglich ist), Resignation
Institutionelle Gewalt
Bei institutioneller Gewalt handelt es sich um die Verletzung der Rechte, Würde und Selbstbestimmung von Menschen in Organisationen, Behörden oder Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime, Kirchen, Polizei und Behörden.
Hier wird diese Gewaltform in Bezug auf Bildungseinrichtungen beleuchtet.
Beispiele:
- Verbot, Grundbedürfnisse zu erfüllen (trinken, Toilette aufsuchen während des Unterrichts)
- Bloßstellen oder Demütigen eines Kindes durch die Lehrperson
- Entwürdigende Strafen wie Verbot, die Toilette aufzusuchen
- Verhinderung von Beschwerden
- Körperliche Übergriffe der Betreuungsperson / der Lehrkraft
- Sexuelle Übergriffe
- Diskriminierender Umgang mit Kindern aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ihres Geschlechts oder anderer Merkmale
- Missachtung der Privatsphäre zum Beispiel beim Toilettengang, beim Umkleiden etc.
- Dulden von Mobbing oder Gewalt bzw. Nicht-Eingreifen
Warnzeichen – Woran Sie institutionelle Gewalt erkennen können:
Angst vor bestimmten Personen, Orten oder Situationen, Gefühl der Wertlosigkeit, sinkendes Selbstwertgefühl, psychosomatische Beschwerden, verändertes Verhalten, Berichte über demütigende, körperliche Übergriffe, Drohungen oder entwürdigende Strafen bzw. über fehlende Reaktion der Erwachsenen, obwohl Gewalthandlungen gemeldet wurden, Leistungsabfall in der Schule bis hin zur Weigerung, in die Schule zu gehen
Gewalt – Was Schulen tun können
Im Schulunterrichtsgesetz (SchUG) und im Konzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Kinderschutzkonzept) ist die Vorgehensweise bei Gewalthandlungen, Gefährdung der Sicherheit, Diskriminierung etc. geregelt. Das schulische Personal wird durch klar vereinbarte Regeln für das Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen geschützt und erhält Handlungssicherheit, da sowohl Verantwortlichkeiten als auch die Vorgangsweise im Gefährdungsfall festgelegt sind.
Wenden Sie sich an die im schulinternen Kinderschutzkonzept festgelegten Personen, wenn Sie Gewalthandlungen beobachten, davon Kenntnis erlangen oder begründete Verdachtsmomente bestehen. Gehen Sie nach den vereinbarten Vorgaben vor und ziehen Sie bei Bedarf externe Expert:innen hinzu.
Beachten Sie, dass Sie als Pädagogin und Pädagoge laut § 37 des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013 (B-KJHG) eine besondere Meldepflicht bei Kindeswohlgefährdung haben. Die Meldung hat unverzüglich und schriftlich an den örtlich zuständigen Kinder- und Jugendhilfeträger zu erfolgen.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Gewalt effektiv vorzubeugen, finden Sie hier: Gewaltprävention an Schulen — Bildung gegen Gewalt
Nutzen Sie unsere Workshops, um Ihre Schüler:innen und das Kollegium zu sensibilisieren und ihnen Wege für gewaltfreie Konfliktlösungen aufzuzeigen. Vier Wege, Prävention an Ihre Schule zu bringen — Bildung gegen Gewalt
Rechtliche Grundlagen
§ 44 SchUG regelt die Gestaltung des Schullebens, die Sicherheit in der Schule einschließlich Kinderschutz und Qualitätssicherung, um Schulen zu sicheren Orten zu machen, an denen Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal sicher und vor Gewalt geschützt sind. Ziel ist die Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Schul- und Unterrichtsbetriebs. Zusätzliche Schulregeln zum Schutz vor Gewalt, Mobbing und anderen gefährlichen Situationen können zum Beispiel in der Hausordnung festgelegt werden.
Laut Schulordnung 2024 (BGBl. II Nr. 126/2024 vom 21. Mai 2024) sind Schulen verpflichtet, ein Konzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Kinderschutzkonzept) zu erstellen. Durch dieses Kinderschutzkonzept soll das Wohl aller Kinder und Jugendlichen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion etc. – gewährleistet und die Gewaltrisiken für alle am Schulleben beteiligten Personen minimiert werden.
Das Kinderschutzkonzept dient weiters als Nachweis dafür, dass der Schutz aller am Schulleben Beteiligten ernstgenommen wird und die erforderlichen Maßnahmen gesetzt wurden.
Meldepflicht bei Kindeswohlgefährdung
§ 37 des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013 (B-KJHG) regelt die Meldepflicht bei Kindeswohlgefährdungen für Pädagoginnen und Pädagogen.
Besteht der Verdacht, dass Kinder oder Jugendliche misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht werden bzw. worden sind, hat eine Meldung an den zuständigen Kinder- und Jugendhilfeträger zu erfolgen. Das gilt auch, wenn das Wohl des Kindes erheblich gefährdet ist und diese konkrete erhebliche Gefährdung nicht anders verhindert werden kann.
Personen, die in Einrichtungen zur Betreuung oder zum Unterricht von Kindern und Jugendlichen tätig sind, sind verpflichtet, unverzüglich eine schriftliche Meldung an den örtlich zuständigen Kinder- und Jugendhilfeträger zu erstatten.
Quellen
- Gewaltschutzgesetz 2019 (RIS)
- Schulunterrichtsgesetz, § 44 und § 47 SchUG (RIS)
- Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (RIS)
- UN-Kinderrechtskonvention und Kinderrechte in Österreich
- Schulpsychologie — Formen von Gewalt, Bundesministerium Bildung
- die möwe — Formen von Gewalt
Alle Angaben sind Zusammenfassungen ohne Gewähr. Verbindlich sind die Volltexte der zuständigen Stellen.
